Erarbeitung Technischer Arbeitshilfen

Ausgehend von naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen ist die wesentliche Aufgabe des Arbeitskreises eine Zusammenfassung und Darstellung des allgemeinen Wissensstandes zur Anwendung von Technologien bei der Erkundung und Sanierung von kontaminierten Standorten.
Wissenschaftliche Erkenntnisse aus altlastenspezifischen Forschungsvorhaben sollen ebenso einfließen wie die praktischen Erfahrungen aus der Planung und Sanierung. Deshalb erfolgt die Erarbeitung „Technischer Arbeitshilfen“ als interdisziplinäre Zusammenarbeit von Vertretern aus Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Industrie.

 

Organisation von Arbeitsgruppen

Ablauf:

  1. Innerhalb des AK „Technische Arbeitshilfen“ können Arbeitsgruppen (AG) eingerichtet werden, die für die Abwicklung spezifischer  Arbeitsvorhaben (AVH) verantwortlich sind.
  2.  Mitglieder des ÖVA können Arbeitsgruppen (AG) zu Erkundungs- und Sanierungstechnologien vorschlagen. Vorschläge sind schriftlich einzubringen und müssen folgendes umfassen: Titel, Ziel, Vorschlag für eine/n verantwortliche/n Arbeitsgruppenleiter/in, kurze inhaltliche Beschreibung, Form der Veröffentlichung der Ergebnisse, geplante Dauer, mögliche beteiligte ExpertInnen.
  3. Die Leitung des Arbeitskreises bringt den Vorschlag dem Vorstand zur Kenntnis, Dieser kann zustimmen, ablehnen oder den Beschluss dazu begründet verschieben.
  4. Bei Einrichtung einer AG und Bestätigung eines AVH sind die verantwortliche Leitung sowie die Dauer des Vorhabens zu bestimmen.
  5. Die Leitung des AK konstituiert eine Arbeitsgruppe im Rahmen einer Sitzung und lädt dazu die Mitglieder des ÖVA sowie nominierte ExpertInnen ein.
  6. Der/Die verantwortliche AG-Leiter/in führt das AVH in Korrespondenz mit den MitarbeiterInnen der konstituierenden Sitzung aus und erarbeitet schriftliche Berichtsentwürfe.
  7. Der/Die verantwortliche AG-Leiter/in legt den fertigen Entwurf eines Berichtes zu einem AVH der Leitung des AK vor.
  8. Die Unterlagen werden von der Leitung des AK mit einer Einladung zur Stellungnahme (und einer Vorlage für Stellungnahmen) an die Mitglieder des ÖVA verschickt.
  9. Schriftliche Stellungnahmen sind i.d.R. innerhalb von 14 Tagen einzureichen.
  10. Unter Einhaltung einer Vorlaufdauer von insgesamt 6 Wochen werden Entwürfe eines Berichtes zu einem AVH sowie eingelangte Stellungnahmen im Rahmen einer abschließenden Sitzung der zuständigen AG diskutiert und bearbeitet.
  11. Abgeschlossene Berichtsentwürfe zu AVH werden nach einvernehmlichem Beschluss der AG der AK-Leitung sowie dem Vorstand des ÖVA zugeleitet.
  12. Die Berichte zu abgeschlossenen AVH können seitens des Vorstandes angenommen oder mit konkreten Aufträgen an eine AG zurück verwiesen werden.
  13. Nach Beschluss durch den Vorstand können Berichte zu AVH als Publikationen der ÖVA veröffentlicht werden.
[print-me title=“Seite ausdrucken“]
Prozedere bei der Erstellung von Technischen Arbeitshilfen